Société d’histoire de l’art en Suisse GSK-SHAS-SSAS

Ist Materialimitation baukünstlerischer Betrug?

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Zum Anliegen der Materialgerechtigkeit in der Architektur
Texte de tête

Das Imitieren von Materialien ist lange Zeit nicht nur als ästhetisch minderwertig, sondern sogar als moralisch verwerflich abgelehnt worden. Es wurde der Lüge oder gar des Betrugs bezichtigt. Wie kommt es, dass eine eigentlich gestalterische Frage ins Gebiet der Moral überführt worden ist?

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Date
15. January 2023

Künstliche Berge

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Die Alpen in der Stadt
Texte de tête

Die alpine Natur regte Künstler im 19.Jahrhundert zu zahlreichen Werken an. Die Faszination des Gebirges war so gross, dass sogar begehbare Nachbauten geschaffen wurden. Im Unterschied zu früheren Jahrhunderten ging es vor allem darum, möglichst naturgetreue Imitationen zu bewirken. Gepaart mit modernster Technik, konnten die künstlichen Berge einen Aufenthalt in den Alpen evozieren. 

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Date
15. January 2023

Paliotti in scagliola

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Uno sguardo tecnico alle opere del Canton Ticino
Texte de tête

La tecnica della scagliola permette di realizzare magnifiche opere a imitazione del marmo che stupiscono l’osservatore per le forme complesse e i colori sgargianti, intriganti nella loro capacità di simulare fantastiche pietre preziose. La loro realizzazione nasconde, però, una tecnica complessa e altamente sofisticata.

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Date
15. January 2023

«e anche di la dai Monti»

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Die Kirchhofmalerei der Gebrüder Torricelli im Kloster Fahr
Texte de tête

Eine in vielerlei Hinsicht eindrucksvolle illusionistische Wandmalerei schufen die Gebrüder Torricelli 1746/47 im Kirchhof des Klosters Fahr im Limmattal. Nördlich der Alpen erforderte es Mut, an Aussenwänden ein Fresko dieser Grösse anzufertigen. Kunstfertigkeit bewiesen die Tessiner Maler darüber hinaus bei der gestalterischen Umsetzung eines komplexen Bildprogramms.

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Date
15. January 2023

Imitation et représentation

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Regarder le haut Moyen Âge
Texte de tête

Selon toute vraisemblance, c’est dans le Doctrinale minus seu Liber parabolarum d’Alain de Lille (mort vers 1202 ?) que l’on trouve pour la première fois le proverbe « Tout ce qui brille n’est pas d’or », par lequel le lecteur est invité à se méfier des apparences considérées comme trompeuses : « Non teneas aurum totum quod splendet ut aurum,

nec pulchrum pomum quodlibet esse bonum ». 

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Date
15. January 2023

Nicht echt, aber gut gemacht

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Die Imitation von Materialien in der Architektur und im baulichen Alltag
Texte de tête

Die Imitation von Materialien auf einem andersartigen Träger bildet in der Geschichte von Architektur und Kunstgewerbe eine lange Konstante. Wie hat man das Phänomen zu verstehen: Handelt es sich um einen blossen Fake oder eine Lüge, um die Nobilitierung ansonsten anspruchsloser Architekturoberflächen oder gar um ein Spiel mit der Wahrnehmung des Betrachters?

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Date
15. January 2023

Nur was man kennt, kann geschützt werden

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Interview mit Brigitte Frei-Heitz, Denkmalpflegerin des Kantons Basel-Landschaft
Texte de tête

Nach den Bänden zu den Bezirken Arlesheim (1969), Liestal (1974), Sissach (1986) und Waldenburg (2014) sind nun mit dem Band zum Bezirk Laufen (2022) alle Bezirke des Kantons in der Reihe Die Kunstdenkmäler der Schweiz vertreten. 

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15. January 2023

Entre quête de l’or blanc et essor des stations de sports d’hiver

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Une histoire des camps de ski depuis les années 1940
Texte de tête

Les camps de ski font partie de l’ADN de la Suisse, c’est une expérience unique

sur le plan pédagogique et sportif. Les camps constituent en outre des opportunités de développement pour certaines stations de ski dont les infrastructures architecturales imprègnent encore aujourd’hui le paysage. 

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Date
15. January 2023

Les collèges jésuites

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Quand la Contre-Réforme investit dans la formation de la jeunesse
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Pendant ses deux siècles d’activité sous l’Ancien Régime, l’Ordre des Jésuites a fondé six collèges dans les frontières actuelles de la Suisse, marquant durablement l’enseignement sur le territoire. Dans les villes de Fribourg, Porrentruy et Brigue, de nouveaux édifices sont construits à cette fin et imprègnent encore aujourd’hui de manière spectaculaire le paysage urbain. 

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Date
15. January 2023

«Stätten sinnvoller Freizeitbeschäftigung»

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Eine architekturhistorische Perspektive auf Schweizer Jugendhäuser
Texte de tête

Ist von Jugendhäusern als Einrichtungen der sozialen Arbeit die Rede, steht meist deren sozialpolitische und pädagogische Bedeutung im Vordergrund. Doch auch die architektonischen Lösungen, die seit dem mittleren 20. Jahrhundert für diese Aufgabe vorgeschlagen wurden und die von dezenten Umnutzungen bis zu prominent gelegenen Neubauprojekten reichen, sind eine nähere Betrachtung wert.

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Date
15. January 2023