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Die Feldmühle in Rorschach

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Wie die Fabrik eine Stadt verändert
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Im Jahr 1910 war die Feldmühle AG die grösste Stickereifabrik der Welt.über 2000 Arbeiterinnen und Arbeiter waren auf dem 28 500 Quadratmetergrossen Areal südlich des Stadtzentrums beschäftigt. Dank der von Isaak Gröbli erfundenen Schifflistickmaschine wuchs die Firma stetig – und damit auch die Stadt Rorschach. Ein Blick auf über 140 Jahre Geschichte von Fabrik und Stadtentwicklung.

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30. January 2026

Das fürstäbtische Rorschach als Zentrum des Leinwandgewerbes

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Siedlungsgeschichte und Bautätigkeit
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Im 18. Jahrhundert war Rorschach am Bodensee, das östliche Eingangstor der Fürstabtei St. Gallen, dank dem Hafen, dem Kornhandel und dem Leinwandgewerbe ein blühender Marktflecken. Gerade die reichen Leinwandhändler setzen im Ort baulich markante Akzente.

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30. January 2026

Paisley, Pixel und Rosen

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Entwürfe für den Glarner Textildruck von Rudolf Hotz-Boller
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Der Kanton Glarus entwickelte sich im 19. Jahrhundert zusammen mit England und der Region Mülhausen zu einem der wichtigen europäischen Zentren des Textildrucks. Im Schweizerischen Nationalmuseum dokumentieren neben Stoffen und Druckmodeln neu auch 300 Entwürfe diese beeindruckende Erfolgsgeschichte des Zeugdrucks. 

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30. January 2026

Städtische Steinhäuser mitten im Dorf

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Zu den Bauten der Textilhandelsfamilien Zellweger in Trogen, Wetter in Herisau und Sulser in AzmoosHeidi Eisenhut
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Sechs Zellwegerpaläste prägen den Landsgemeindeplatz Trogen, zwei Wetterhäuser stehen am Platz in Herisau, vier Sulserhäuser säumen die Poststrasse in Azmoos. Entstanden im 18. und frühen 19. Jahrhundert, erzählen die Wohn- und Geschäftshäuser der miteinander verschwägerten Familien ein Stück regionale Geschichte mit globaler Dimension.

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30. January 2026

Fenster zur Welt – textile Ostschweiz

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Zwei grosse textile Zeitalter vor und nach 1800 prägen die Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte und damit auch die Siedlungsgeschichte der Ostschweiz: die Leinwandindustrie seit dem ausgehenden Mittelalter bis um 1800 sowie die St. Galler Stickerei seit der Helvetischen Revolution bis zu ihrem Zusammenbruch in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg.

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30. January 2026

Entkoppeln, um zu verbinden

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Raum-im-Raum-Konstruktionen für störungsfreie Radioaufnahmen
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Wie Radiowellen in der Luft sind auch die konstruktiven Massnahmen, die Radioproduktion ermöglichen, mehrheitlich unsichtbar, nichtsdestotrotz sehr wichtig: In der Architektur des Radiostudiobaus sind akustische Trennlagen und Oberflächenstrukturen entscheidend.

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28. January 2026

Vom Brunnenhof zum Schulhof

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Denkmalpflegerische Erwägungen zur Umnutzung eines Radiostudios
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Das Radiostudio Brunnenhof gilt als wichtige Pionierleistung in der Schweizer Radiogeschichte: 1932/33 von Otto Dürr entworfen, war es das erste speziell für Radiozwecke erstellte Gebäude in der Schweiz. In enger Begleitung der Denkmalpflege der Stadt Zürich wurde das Gebäude 2024/25 zur Sekundar- und Musikschule umgenutzt.

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28. January 2026

«Eine eventuell sogar abstrakte Malerei»

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Oscar Lüthys Wandbild Farbensymphonie im Radiostudio Zürich
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Das «Herzstück» des 1939 errichteten Erweiterungsbaus des Radiostudios Zürich ist der grosse Konzertsaal. Weil er für Aufführungen mit Publikum konzipiert war, wurde der Gestaltung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. So entstand mit Oscar Lüthys Komposition Farbensymphonie ein herausragendes Kunstwerk jener Zeit.

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28. January 2026

Oscar Lüthys Farbensymphonie und die Radioarchitektur um 1940

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Repräsentationsgesten für das Medium Radio
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Dass der Berner Kunstmaler Oscar Lüthy (1882–1945) den Auftrag erhielt, das grösste Aufnahmestudio des Schweizer Radios im Jahr der Landi 39 mit einem repräsentativen Gemälde zu schmücken, ist bemerkenswert. Lüthy war in der Schweizer Künstlerschaft ein Aussenseiter. Die Arbeit im Radiostudio ergab sich nicht aus einem Wettbewerb, sondern durch die Vermittlung über den Sammler Diego Hagmann.

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Date
28. January 2026