Société d’histoire de l’art en Suisse GSK-SHAS-SSAS

Vom Brunnenhof zum Schulhof

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Denkmalpflegerische Erwägungen zur Umnutzung eines Radiostudios
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Das Radiostudio Brunnenhof gilt als wichtige Pionierleistung in der Schweizer Radiogeschichte: 1932/33 von Otto Dürr entworfen, war es das erste speziell für Radiozwecke erstellte Gebäude in der Schweiz. In enger Begleitung der Denkmalpflege der Stadt Zürich wurde das Gebäude 2024/25 zur Sekundar- und Musikschule umgenutzt.

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28. January 2026

«Eine eventuell sogar abstrakte Malerei»

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Oscar Lüthys Wandbild Farbensymphonie im Radiostudio Zürich
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Das «Herzstück» des 1939 errichteten Erweiterungsbaus des Radiostudios Zürich ist der grosse Konzertsaal. Weil er für Aufführungen mit Publikum konzipiert war, wurde der Gestaltung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. So entstand mit Oscar Lüthys Komposition Farbensymphonie ein herausragendes Kunstwerk jener Zeit.

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28. January 2026

Oscar Lüthys Farbensymphonie und die Radioarchitektur um 1940

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Repräsentationsgesten für das Medium Radio
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Dass der Berner Kunstmaler Oscar Lüthy (1882–1945) den Auftrag erhielt, das grösste Aufnahmestudio des Schweizer Radios im Jahr der Landi 39 mit einem repräsentativen Gemälde zu schmücken, ist bemerkenswert. Lüthy war in der Schweizer Künstlerschaft ein Aussenseiter. Die Arbeit im Radiostudio ergab sich nicht aus einem Wettbewerb, sondern durch die Vermittlung über den Sammler Diego Hagmann.

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28. January 2026

Beständig im Wandel

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Das Ensemble Brunnenhof
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Die Baugeschichte des Radiostudios Brunnenhof in Zürich spiegelt nicht nur den Wandel der Zeit, sondern auch die unterschiedlichen Haltungen, mit denen bis heute an-, um- und weitergebaut wird. In kaum einer anderen Bauaufgabe riefen technische Neuerungen in einem ähnlich schnellen Rhythmus nach ständigen Anpassungen.

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28. January 2026

Musikproduktion im Radiostudio Zürich-Brunnenhof 1931–1970

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Die Heimat des Radio-Orchesters Beromünster
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Das Radio-Orchester Beromünster (ROB) hatte seine Basis nahezu vier Jahrzehnte lang im Radiostudio Zürich-Brunnenhof. Während der Bau der Studioräume für die Musikproduktion kaum für Diskussionen sorgte, war das Orchester ein kontroverses Dauerthema – sowohl SRG-intern als auch in der Öffentlichkeit.

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28. January 2026

Radio als globales Massenmedium in turbulenten Zeiten

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Zur Bedeutung des Radios in der Schweiz Ende der 1930er Jahre
Texte de tête

Es war – aus Anlass des Kriegsausbruchs – eine bescheiden gehaltene Eröffnungsveranstaltung für den Erweiterungsbau des Radiostudios Brunnenhof in Zürich. Als globales Massenmedium ermöglichte das Radio eine vorher nie dagewesene Verbundenheit mit der Weltgemeinschaft und wurde gleichzeitig vom aufstrebenden Nationalismus für dessen Zwecke eingespannt.

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28. January 2026

Neues (Hotel-)Bauen auf dem Hochplateau

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Die 1928–1933 errichteten Hotelbauten von Markus Burgener in Crans VS
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Um 1930 errichtete der Walliser Architekt Markus Burgener (1878–1953) in Crans VS auf engstem Raum innert nur fünf Jahren sechs moderne Hotels. Die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Bauten trugen massgeblich zur Schaffung einer neuen baulichen Identität des aufstrebenden Sportortes bei.

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28. January 2026

Himmelhoch und in den Hang gelegt

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Zwei eigenwillige Hotelbauten der Schweizer Nachkriegsmoderne
Texte de tête

Der Blick auf zwei unterschiedliche Tourismusbauten aus den Nachkriegsjahren deckt Gemeinsamkeiten auf. Sowohl der Hotelturm in Zurzach als auch das Hotel Atlantis am Abhang des Uetlibergs sind auf der grünen Wiese ausserhalb des Zentrums entstanden. Beide zeugen von einem Zukunftsglauben. Heute haben sie Denkmalstatus. Worin liegen ihre Qualitäten?

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28. January 2026

Repérez les différences

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L’Hôtel Maria à Sils Maria construit dans les années 1930 en style moderne, a été transformé dès 1952 en s’inspirant de l’architecture traditionnelle de l’Engadine. En 1987 une intervention radicale est entreprise par le propriétaire de l’hôtel. La toiture plate est remplacée par une toiture à deux pans qui renforce le caractère traditionnel de l’ensemble.

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28. January 2026

Auf dem Holzweg?

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Hermann Schneider – sein Weg vom Neuen Bauen zum Heimatstil
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Die Position des deutschen Architekten Hermann Schneider (1887–1950) bleibt in der Schweizer Architekturgeschichte widersprüchlich. Mit seiner stilistischen Hinwendung zum Heimatstil entfernte er sich in den späteren 1930er Jahren zusehends von der Architektur des Neuen Bauens. Ein Blick auf seine Beherbergungs- und Gastronomiebauten von 1931 bis 1938, der diesen Übergang aufzeigt.

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Date
28. January 2026