Allemand

Kulturaustausch auf Augenhöhe

Texte de tête

Chinoiserie, das war gestern – heute ist China längst nicht mehr Sinnbild für das Exotische. Die rasante Veränderung in der Kunstszene Chinas ist auch für Schweizer Kunstschaffende attraktiv, und Chinas wachsende Mittelschicht interessiert sich immer mehr für die westliche Kultur. Atelieraufenthalte ermöglichen Immersion in eine andere Umgebung und damit einen tief gehenden Kulturaustausch.

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Date
02. February 2022

Vom Feinsten

Subtitle
Die chinesische Tapete im Haus zur Sandgrube in Basel
Texte de tête

Das Haus zur Sandgrube in Basel verfügt über ein chinesisches Zimmer, in dem eine Papiertapete aus China «inszeniert» wurde. Es ist Teil eines sehr exklusiven Reigens innerhalb der europäischen Chinoiseriemode – dergleichen findet sich sonst fast nur im höfischen Bereich.

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Date
02. February 2022

Chinoiserien in Seide

Subtitle
Die Mode der Seidenstoffe mit Chinoiseriemotiven
Authors
Texte de tête

Europäische Seidengewebe des 18. Jahrhunderts weisen eine Vielfalt exotischer Muster auf. Illustrierte Reiseberichte sowie Importwaren, die über den Seehandel vom Nahen und Fernen Osten nach Europa gelangten, regten die Phantasie der Textildesigner an. Unter diesen Einflüssen entstanden neuartige Gewebemuster, die bis dahin unbekannte exotische Motive aufweisen.  

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Date
02. February 2022

Von der Pein im Loch zu Tobel

Subtitle
Oder «... was für jetzt und künftige Zeiten ein ehrenvolles und lobenswertes Denkmal stiftet»
Texte de tête

Die ehemalige Strafanstalt Tobel ist ein wesentliches Stück Thurgauer Staatsgeschichte und ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. 162 Jahre Strafrechtsgeschichte und zuvor ein Mythos von knapp 600 Jahren Geschichte der Johanniter. Was folgt nach?

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Date
02. February 2022

«Gegen Unglück und Kerker ist niemand gefeit»

Subtitle
Über die Freiheit der Kunst für das Gefängnis
Texte de tête

Auf den ersten Blick erscheinen Kunst und Gefängnis als ungleiches Paar. Beide beschäftigen sich jedoch elementar mit der Freiheit. Auf einen einfachen Nenner gebracht, trifft die Freiheit des Geistes auf das Ein­gesperrtsein des Körpers. Erstaunlich, dass es nicht viel mehr künstlerische Arbeiten in Gefängnissen gibt.

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Date
31. January 2022

Denkmalpflege hinter Gittern ...

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Vom Korrigieren einer «Corrections-Anstalt»
Texte de tête

Das Handeln am Denkmal gestaltet sich im heutigen Umfeld nicht immer ganz einfach – viele Ansprüche von Eigentümerinnen, Nutzern und Architektinnen müssen unter einen Hut gebracht werden. Ganz andere Ansprüche kommen aber ins Spiel, wenn eine Justizvollzugsanstalt, die im laufenden Betrieb steht, erweitert und restauriert werden muss.

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Date
31. January 2022

Die Strafanstalt Lenzburg

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Hauptwerk der radialen Gefängnisbauweise in der Schweiz
Texte de tête

Die Strafanstalt im aargauischen Lenzburg galt bei ihrer Eröffnung 1864 als modernstes

Gefängnis Europas. In der Schweiz war sie die grösste Anlage in der als fortschrittlich beurteilten «panoptischen» Bauweise. Heute ist das wegen seines Grundrisses vom Volksmund als «Fünfstern» bezeichnete Gebäude das einzige noch genutzte Gefängnis dieses Bautyps in der Schweiz.

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Date
31. January 2022

Wie geht man mit einem 500­jährigen Lebewesen um?

Texte de tête

Es ist eine kleine Sensation: Die seit 2014 laufenden Restaurierungs- arbeiten am Himmlischen Hof des Berner Münsters – ein bautechnisches und künstlerisches Meisterwerk des Spätmittelalters – haben ein intaktes Chorgewölbe mit originalen Farbfassungen zutage gefördert. Im Interview erläutern Expertinnen und Experten, wie es dazu kam und was das Besondere am «Berner Modell» ist.

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Date
31. January 2022

Niklaus Manuel und das Berner Münster

Texte de tête

Am Bau des Münsters in Bern und an seiner Ausstattung wurde während der ganzen Lebenszeit Niklaus Manuels (1484–1530) gearbeitet. In seiner Kindheit und Jugend erlebte er den Münsterbaumeister Erhart Küng und dessen bildhauerische Tätigkeit. Ab1517 arbeitete er als Künstler selbst aktiv an der Gestaltung des Lettners und des Chorgewölbes mit. 

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Date
31. January 2022

Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis des Berner Münsters

Texte de tête

In einem Gemeinschaftsprojekt untersuchen das Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern und die Berner Münster-Stiftung die ersten 100 Jahre

des Münsterneubaus bis zur Reformation. Das Projekt gibt neue Einblicke

in Bauverlauf, Stiftertätigkeit, städtische Selbstdarstellung und die Baumeister- netzwerke des 15. und frühen 16. Jahrhunderts.

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Date
31. January 2022