Allemand

Beständig im Wandel

Subtitle
Das Ensemble Brunnenhof
Texte de tête

Die Baugeschichte des Radiostudios Brunnenhof in Zürich spiegelt nicht nur den Wandel der Zeit, sondern auch die unterschiedlichen Haltungen, mit denen bis heute an-, um- und weitergebaut wird. In kaum einer anderen Bauaufgabe riefen technische Neuerungen in einem ähnlich schnellen Rhythmus nach ständigen Anpassungen.

Language(s)
Date
28. January 2026

Musikproduktion im Radiostudio Zürich-Brunnenhof 1931–1970

Subtitle
Die Heimat des Radio-Orchesters Beromünster
Texte de tête

Das Radio-Orchester Beromünster (ROB) hatte seine Basis nahezu vier Jahrzehnte lang im Radiostudio Zürich-Brunnenhof. Während der Bau der Studioräume für die Musikproduktion kaum für Diskussionen sorgte, war das Orchester ein kontroverses Dauerthema – sowohl SRG-intern als auch in der Öffentlichkeit.

Language(s)
Date
28. January 2026

Radio als globales Massenmedium in turbulenten Zeiten

Subtitle
Zur Bedeutung des Radios in der Schweiz Ende der 1930er Jahre
Texte de tête

Es war – aus Anlass des Kriegsausbruchs – eine bescheiden gehaltene Eröffnungsveranstaltung für den Erweiterungsbau des Radiostudios Brunnenhof in Zürich. Als globales Massenmedium ermöglichte das Radio eine vorher nie dagewesene Verbundenheit mit der Weltgemeinschaft und wurde gleichzeitig vom aufstrebenden Nationalismus für dessen Zwecke eingespannt.

Language(s)
Date
28. January 2026

Neues (Hotel-)Bauen auf dem Hochplateau

Subtitle
Die 1928–1933 errichteten Hotelbauten von Markus Burgener in Crans VS
Authors
Texte de tête

Um 1930 errichtete der Walliser Architekt Markus Burgener (1878–1953) in Crans VS auf engstem Raum innert nur fünf Jahren sechs moderne Hotels. Die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Bauten trugen massgeblich zur Schaffung einer neuen baulichen Identität des aufstrebenden Sportortes bei.

Language(s)
Date
28. January 2026

Himmelhoch und in den Hang gelegt

Subtitle
Zwei eigenwillige Hotelbauten der Schweizer Nachkriegsmoderne
Texte de tête

Der Blick auf zwei unterschiedliche Tourismusbauten aus den Nachkriegsjahren deckt Gemeinsamkeiten auf. Sowohl der Hotelturm in Zurzach als auch das Hotel Atlantis am Abhang des Uetlibergs sind auf der grünen Wiese ausserhalb des Zentrums entstanden. Beide zeugen von einem Zukunftsglauben. Heute haben sie Denkmalstatus. Worin liegen ihre Qualitäten?

Language(s)
Date
28. January 2026

Auf dem Holzweg?

Subtitle
Hermann Schneider – sein Weg vom Neuen Bauen zum Heimatstil
Texte de tête

Die Position des deutschen Architekten Hermann Schneider (1887–1950) bleibt in der Schweizer Architekturgeschichte widersprüchlich. Mit seiner stilistischen Hinwendung zum Heimatstil entfernte er sich in den späteren 1930er Jahren zusehends von der Architektur des Neuen Bauens. Ein Blick auf seine Beherbergungs- und Gastronomiebauten von 1931 bis 1938, der diesen Übergang aufzeigt.

Language(s)
Date
28. January 2026

Änderung im Menüplan!

Subtitle
Die Verwandlung ländlicher Bauten zu «Beizen», Restaurants und Hotels
Texte de tête

Noch im 18. Jahrhundert gab es in den Alpen, ausserhalb grösserer Dörfer, abseits von Handels-, Saum- und Pilgerwegen, kaum Gasthäuser oder Herbergen. Das Haus des Pfarrers oder des Pastors blieb oft die einzige Übernachtungsmöglichkeit für Reisende. Mit der Entwicklung des Tourismus entstanden aus Bauernhäusern oder ehemaligen Herrensitzen Pensionen und Hotels, vorwiegend für ausländische Gäste

Language(s)
Date
28. January 2026

«Smoke on the hotel»

Subtitle
Ein Hotelbrand als Ausweg aus einer schwierigen Zeit
Texte de tête

Hotelbetriebe, die finanziell nicht mehr rentierten, wurden oftmals «warm entsorgt» – eine verharmlosende Bezeichnung für eine Straftat. Und dennoch bezahlten Versicherungen danach die vereinbarten Summen, die meist über dem aktuellen Verkehrswert der Hotels lagen. Untersuchungen zum Nachweis eines vorsätzlichen Brandes gab es selten. Viele Fälle dieser «warmen Entsorgungen» blieben ungeklärt.

Language(s)
Date
28. January 2026

Von der Freude und der Last, ein Schloss zu besitzen

Subtitle
Aus der Geschichte des mittelalterlichen Schlosses Grandson und zum Museumsprojekt «Grandson 2026»
Texte de tête

Am 2. März 2026 eröffnet im Schloss Grandson eine neue Dauerausstellung. Dies ist der Anlass, darüber nachzudenken, wie die wechselnden Eigentümer dessen Architektur geprägt haben und wie die heutige Besitzerin, die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG, das Kulturgut in die Zukunft führen will.

Language(s)
Date
28. January 2026

Burgen und Bunker

Subtitle
Standortwahl und Festungskontinuität
Texte de tête

Die Burgenkunde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hob die Bedeutung der Burg als Wehrbau zur militärischen Kontrolle hervor. Daraus entstand ein Topos für die Militärgeographie: Wo eine Burg, da ist eine Schlüsselstelle. So zeigt sich eine erstaunliche Kontinuität von mittelalterlichen Wehranlagen: Sie wurden gezielt als Standort für moderne Verteidigungseinrichtungen genutzt.

Language(s)
Date
28. January 2026