Herunterladen

PDF ePub

Beitrag / Datum

11.03.2016

Autoren

Stefan Bürger

Stichworte

Vortrag/Tagungbeiträge, Schweiz, Deutschland, 20. Jh., 21. Jh., Restaurierung/Denkmalpflege, Soziologie, Kommunikation, Theorie / Methode, Ausbildung

Überlegungen zum (raumsoziologischen) Spannungsverhältnis von Denkmalen und Menschen.

Stefan Bürger

Akten der Jahrestagung Kunstgeschichte und Denkmalpflege. Ausbildungsperspektiven – Praxisfelder der Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz (VKKS), 14.–15. November 2014, Universität Bern, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Architekturgeschichte und Denkmalpflege, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern, und dem Arbeitskreis Denkmalpflege (AKD)


Denkmalschutz und Denkmalpflege, die diesbezüglichen Gesetze, Richtlinien, Theorien und Praxen richten und konzentrieren sich auf Objekte, deren Eigenschaften und Substanzen. Die objektorientierten und substanzbasierten Arbeitsweisen führen mitunter in der Praxis zu Spannungen zwischen Denkmalpfleger/innen und Eigentümer/innen beziehungsweise Nutzer/innen. Der Streit um das Denkmal gehört zum Arbeitsalltag der Denkmalschützer/innen und Denkmalpfleger/innen. Während sie hinsichtlich der wissenschaftlichen Methoden, administrativen Gesetze und Verordnungen für den Berufsalltag ausgebildet werden, stehen sie bisweilen unvorbereitet vor der Situation, in der alltäglichen Arbeit mit problematischen Klient/innen umzugehen, Spannungen auszuhalten. Im Folgenden geht es um die Frage, welche Möglichkeiten es jenseits einer mentalen Entlastung der Denkmalschützer/innen gibt. Die Überlegungen richten sich auf eine kommunikative und deskriptive Strategie, die gegebenenfalls den Denkmalen selbst mehr Gehör und Geltung verschaffen könnte und bestenfalls sogar zu den Kernproblemen denkmalpflegerischer Arbeit vordringt.1

Hintergrund von Spannungen und Konflikten (so sie auftreten) ist mitunter, dass Hauseigentümer/innen davon ausgehen, dass sie mit dem Erwerb des Objektes das Recht zur Nutzung und Gestaltung erworben haben. Dieser uneingeschränkten Nutzungs- und Gestaltungsfreiheit schiebt der Denkmalschutz einen Riegel vor, um mit Recht, das heisst auf der Basis der Denkmalschutzgesetze und -richtlinien, die Zugriffe auf die Substanz zu verwehren. Der Denkmalschutz vertritt das öffentliche Interesse, soviel Substanz und Bauwerksqualitäten als möglich für gegenwärtige und künftige Generationen zu erhalten.2 Denkmalschützer/innen verfügen über ein öffentliches Mandat, um sich gegebenenfalls zwischen die Eigentümer/innen und ihr Eigentum zu stellen, um Zerstörungen, Veränderungen und anderen unsachgemässen Umgang zu verhindern. Den Eigentümer/innen können bestenfalls mit guten Begründungen die Handlungsfreiheiten verwehrt werden, aber nicht selten akzeptieren diese die Beschneidung ihrer privaten Rechte nicht und handeln eigenmächtig, manchmal mit unwiederbringlichen Verlusten an Substanz.

Bisweilen ist dann in den Denkmaldebatten zu beobachten, dass aufgrund von Betroffenheit die Kommunikation die sachliche Basis verlässt und der Umgang vor dem Hintergrund subjektiver Empfindungen ausgetragen wird. Vermeintlich objektives beziehungsweise objektbezogenes Handeln der Denkmalschützer/innen kann dann als Provokation empfunden werden und trotz gut gemeinter Absichten die Lage eher verschlimmern. Da sich in der gebauten Umwelt Menschen in enger Beziehung zu Bauwerken befinden, wird auch ein Übergriff auf die Bausubstanz nicht selten als körperlich und mit persönlicher Betroffenheit wahrgenommen. In solch unsachlichen Debatten und verfahrenen Situationen sind die Denkmalschützer- und Denkmalpfleger/innen auf ihr Verhandlungsgeschick und ihr kommunikatives Gespür angewiesen, um den Konflikt zu klären oder zumindest zu entschärfen, um auf eine halbwegs passable Arbeitsgrundlage zurückzufinden.

Wie könnte nun die Geisteswissenschaft positiv in diesen Konflikt eingreifen? Eine Möglichkeit bestünde darin, in der Arbeit und Ausbildung raumsoziologische Modellvorstellungen zu integrieren. Diesbezüglich ist beispielsweise die auf Anthony Giddens3 aufbauende Studie zur Raumsoziologie von Martina Löw aufschlussreich und anschlussfähig.4 Löw fasst ihre Untersuchungen folgendermassen zusammen: „Die Entstehung des Raums ist ein soziales Phänomen und damit nur aus den gesellschaftlichen Entwicklungen heraus, das heißt auch als prozeßhaftes Phänomen, zu begreifen. Raum wird konstituiert als Synthese von sozialen Gütern, anderen Menschen und Orten in Vorstellungen, durch Wahrnehmungen und Erinnerungen, aber auch im Spacing durch Plazierung (Bauen, Vermessen, Errichten) jener Güter und Menschen an Orten in Relation zu anderen Gütern und Menschen. Die Konstitution von Raum (Synthese und Spacing) vollzieht sich im Alltag vielfach in Routinen. Über die repetitiven Handlungen werden räumliche Strukturen rekursiv reproduziert. Räumliche Strukturen sind in Institutionen eingelagert, die durch relationale Plazierungen und das Wiedererkennen bzw. Reproduzieren dieser (An)Ordnungen repetitiv wiederholt werden. Räumliche Strukturen sind eine Variante gesellschaftlicher Strukturen.“5

Wie ist dies im Bezug zu Denkmalen zu verstehen? Die Entstehung eines Raums ist ein soziales Phänomen; das heisst Menschen haben ein Bauwerk erdacht, geplant, errichtet, genutzt und es im Verlauf der Entstehungs- und Nutzungsprozesse mit Sinn gefüllt und durch Geschichten geformt. Diese Errichtung und die anschliessende Nutzung folgten gesellschaftlichen Entwicklungen. Es sind prozesshafte Phänomene, die das Bauwerk zu dem gemacht haben, was es ist. Dabei beschränken sich die historischen Dimensionen der Bauwerke meist nicht auf eine einzige Verknüpfung geschichtlicher Fakten oder Facetten mit der baulichen Substanz. Denn: Der Raum, den das Bauwerk einschliesst und der Raum, der das Bauwerk einschliesst wird konstituiert durch viele sinntragende Aspekte, durch weitere Objektteile und Konstellationen, auch durch Handlungen von Menschen, durch Vorstellungen, durch historische Ereignisse, durch Wahrnehmungen und Erinnerungen u.v.m. Diese Aspekte stehen sehr unterschiedlich in Beziehung zueinander oder können in unterschiedliche Beziehungen gesetzt werden. Die bauliche Substanz ist somit weniger als statisches Gebilde und sekundäres Produkt einer Reaktion auf historische Ereignisse zu verstehen, als vielmehr der verbliebene sichtbare Teil eines Prozesses historischer Interaktionen.6 Das Denkmal ist nicht nur die Hülle einer einstigen soziologischen Struktur, sondern ein Kernbestandteil dieser aktiven Konstellation und Kommunikation, der nunmehr Kontakt zu uns sucht, so dass die Geschichte unmittelbar in die Gegenwart hineinwirkt und unsere Sozialstrukturen und Handlungen mitbestimmt.

Löw unterscheidet Synthese und Spacing: „Erstens konstituiert sich Raum durch das Plazieren von sozialen Gütern und Menschen bzw. das Positionieren primär symbolischer Markierungen, um Ensembles von Gütern und Menschen als solche kenntlich zu machen (zum Beispiel Ortseingangs- und -ausgangsschilder). Dieser Vorgang wird im folgenden Spacing genannt. Spacing bezeichnet also das Errichten, Bauen oder Positionieren.“7 Gemeint ist das Bauwerk als kulturhistorisches, bautechnisches und künstlerisches Produkt, hier als zeitlich zurückliegende kulturelle Leistung, als stadtbildprägendes oder gar architekturikonologisch aufgeladenes Zeugnis. Die Konstellation beim „Spacing“ lässt sich in der Regel nur ansatzweise rekonstruieren, in dem versucht wird, die einstigen Kontexte, die Handlungen und Interaktionen aufzudecken. Zur Synthese äussert Löw: „Zweitens (...) bedarf es zur Konstitution von Raum aber auch einer Syntheseleistung, das heißt, über Wahrnehmungs-, Vorstellungs- oder Erinnerungsprozesse werden Güter und Menschen zu Räumen zusammengefasst.“8 Gemeint wären beispielsweise die Nutzungsgeschichte, eingebettete historische Ereignisse, mit der Zeit gewachsene Werte, die als immaterielle Qualitäten dann der Substanz unweigerlich anhaften. Soziologische Vorstellungen zu Denkmalen liessen sich als Qualitäten wie „Substanz“ und „materieller Wert“ dem Spacing zuordnen, „Alterswert“, „historischer und ideeller Wert“ dagegen der Synthese nahebringen.

1. Problem: Aufgrund der historischen Zeitverläufe stösst die Raumsoziologie an Grenzen. Im Unterschied zur alltäglichen, zur gegenwärtig gebauten Umwelt vollzieht sich die Konstitution von Denkmalen und ihren Räumen (Synthese und Spacing) im Alltag nicht in Routinen, da die in die Vergangenheit reichende Zeitdimension sich unserem gegenwärtigen Handeln entzieht. Im Umgang mit Denkmalen sind aufgrund der Zeitschichtungen keine repetitiven Handlungen möglich, denn die räumlichen Strukturen und ihre zeitlichen Dimensionen und immateriellen Qualitäten können nicht nach geläufigen Mustern reproduziert werden. Es bedarf vor allem für die Synthese von Objekten und Subjekten einer besonderen Vermittlung. Denn: Die Muster jener Interaktionen, die die Denkmale geprägt haben, stimmen nicht mit jenen Mustern überein, die unser Handeln mit und in Räumen bestimmen. Das Interpretieren der Raum- und Bauformen ist daher kein schlichter rekonstruierender Akt, um Unsichtbares sichtbar zu machen, sondern eine Handlung, bei der der Interpret die Rolle des Denkmals als Akteur einnimmt und formt. Sein gegenwärtiges Handeln bestimmt dann unsere Vorstellung vom Handeln des Bauwerks beziehungsweise des Raumes in der Geschichte und Gegenwart und übt damit Macht aus. Da sich aber im Verlauf der Geschichte nicht nur die soziologischen Konstellationen wandelten, sondern auch die Rahmenbedingungen und Mechanismen der Interaktion, ist eine vollständige Rekonstruktion einstiger Handlungsmuster ohnehin nicht möglich: aufgrund der Komplexität der historischen Kontexte und durch die Intertextualität der denkbaren Möglichkeiten. Gerade diese Unterschiedlichkeit der Handlungen in den jeweiligen Kontexten bestimmt die Ausprägung von Geschichte und damit den Wert ihrer Zeugnisse. Denn nur durch sie werden diese Handlungsmuster (zu Teilen) in der Gegenwart nachvollziehbar.

Da aber historisch bedingt standardisierte, das heisst immerfort gleichartige Handlungsmuster fehlen, fehlt auch in der Umkehrung den räumlichen Strukturen eine selbst-verständliche Institutionalität beziehungsweise Interaktivität. Es ist also nicht möglich, in den relationalen Qualitäten der Bausubstanz die historischen und soziologischen Konstellationen umfänglich wiederzuerkennen beziehungsweise das einstige Handeln als nunmehr angeeignetes Handeln in den (An-)Ordnungen zu wiederholen. Jede Eigenart der Denkmale und ihrer räumlichen Strukturen führt zwangsläufig in der Gegenwart zu einer eigenen Variante (Interpretation) kollektiver Handlungsmuster und gesellschaftlicher Strukturen.

2. Ein weiteres Grundproblem ist, dass sich die Begriffe des Denkmalschutzes auf das Substantielle des Objektes konzentrieren. Auch Vorstellungen wie „Alterswert“, Begriffe, welche ideelle, immaterielle und zeitliche Qualitäten des Bauwerks erfassen sollen, binden sich in besonderem Masse an die Substanz: über Gebrauchsspuren, zeitliche Veränderungen, die durch das Handeln von Menschen verursacht wurden oder sich durch Imagination an das Bauwerk heften.9 Das heisst, einerseits werden die Handlungsmuster vergangener Generationen beziehungsweise die materielle Spuren der einstigen Handlungen als besondere Werte herausgestellt, andererseits (zu Recht) das Spurenhinterlassen am Objekt durch gegenwärtige Akteure mit Autorität und Gesetzeskraft unterbunden.

Dies bedeutet: Die Denkmalschützer/innen schieben sich zwischen Denkmal und Besitzer, stellen sich zwischen Objekte und Subjekte und verhindern so das unkontrollierte Handeln der Menschen. Vor dem Hintergrund des soziologischen Modells würde dies bedeuten, dass im konsequentesten Fall der genuine Zusammenhang von Objekt und Subjekt und damit die konstitutive Zusammengehörigkeit von Raum und Handeln zertrennt werden; das Modell der Einheit von Bauwerk und Mensch zerfällt in seine Einzelteile. Im Bezug zum Eigentümer verliert so das Denkmal (als historischer Akteur) den spezifischen Wert seiner Architektur (als gegenwärtiger Akteur), nämlich per definitionem die Fähigkeit und Funktion, den Raum selbst und sich selbst im Raum zu konstituieren.

Im Gegenzug ist aber den Denkmalschützer/innen der soziologische Zusammenhang von Objekt und Subjekt durchaus bewusst, so dass sie seit geraumer Zeit auf unterschiedliche Weise versuchen, das subjektive Element in den denkmalpflegerischen Praxen zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit ist die Öffnung des Denkmalbegriffs für subjektive Aspekte, insbesondere Belange der Nutzer/innen. Die Funktion und der Nutzen werden als Zugriffsmöglichkeiten verstärkt diskutiert, um eine Öffnung in die Gesellschaft hinein zu ermöglichen. Diese Öffnung für Nutzerbelange wird mit sehr grosser Vorsicht den jeweiligen baubezogenen Prozessen untergeordnet und im objektbezogenen Miteinander ausgehandelt.

Praktischer Natur sind die vielfältigen Wege, den jeweils in der Gegenwart angemessenen Umgang mit Denkmalen einzuüben. Die Denkmalpflegepraxis stellt in ihrer Zeit jeweils bestimmte Bauwerksqualitäten als Handlungsangebote heraus und formt so über die jeweils gültigen Motivationen und Methoden den Umgang mit diesen Zeugnissen. Die wissenschaftlichen Methoden sind dabei zwar in der Gegenwart bedeutsam als Garanten einer angestrebten Objektivität im Gegenüber zum Objekt, aber in der historischen Dimension viel bedeutsamer sind die Handlungsmuster und die kommunikativen Verhältnisse zum Bauwerk als Akteur (Subjekt). Die Denkmalpflegepraxis formt in der Gegenwart eigene Spielarten des „Spacing“, im historischen Rückblick sind bereits diverse Formungen den Räumen als „Syntheseleistungen“ eingeschrieben (beispielsweise die Raumfassungen des 19. Jahrhunderts), die sich als raumsoziologische Prägungen wiederum lesen und interpretieren lassen.

Methodischer Natur sind die jeweilige Ausrichtung der Denkmaltheorie und die damit einhergehende Subjektivierung des Denkmalbegriffs selbst. Denkmale werden subjektiviert und damit als Aktionspartner gestärkt, wenn Denkmale als „Zeugen der Geschichte“ oder „Erben der Vergangenheit“ bezeichnet werden. Während sich die Zeugenschaft auf ihren historischen Quellenwert, damit auf das Vergangene richtet, verweist die Erbfähigkeit auf eine Übertragung von Werten in die Zukunft. Günstig an diesen Begriffen ist, dass sie die soziologischen Bedingungen bewusst machen, damit Denkmale als „sprechende Bauwerke“ ein besseres Standing in den denkmalrelevanten Kommunikationsprozessen haben. Das heisst Denkmale werden als handelnde Akteure in der gegenwärtigen Gesellschaft sichtbar.

Aber die Begriffe täuschen: Denkmale werden zwar als handelnde Akteure in der gegenwärtigen Gesellschaft sichtbar; aber sie sind dadurch noch längst keine in der Gegenwart handelnden Akteure. Sie werden soweit möglich dem gegenwärtigen Zugriff entzogen und können erst auf der Basis einer zuvor auszuhandelnden, historisch fokussierten Dimension beziehungsweise Position mit den in der Gegenwart handelnden Personen eine Bindung eingehen. Innerhalb eines unbegrenzten bau- und raumbezogenen Raum-Zeit-Kontinuums lassen sich so die Denkmale über den Faktor Zeit weiterhin von gegenwärtigen Aktionen abtrennen. Die Zeitdifferenz, beim „Denkmal als Zeugen“ ins Vergangene verlagert, beim „Denkmal als Erbe“ in die Zukunft transponiert, manifestiert offensichtlich die Trennung von historischen und gegenwärtigen Handlungsmustern. Diese Trennung bewirkt eine Zeitentzogenheit. Dadurch soll beziehungsweise kann erreicht werden, dass Handlungen, die gegebenenfalls in der Gegenwart durchgeführt werden sollen, nicht nur als unsachgemäss in Bezug zur Substanz bewertet und unterbunden werden können, sondern dann auch als unzulässig in Bezug zu den immateriellen Werten des Objektes gelten. Diese Zeitentzogenheit (die Schutz bewirken soll und kann) führt aber auch zu einer Trennung von Objekten und Handelnden.

Diese raumsoziologischen Konsequenzen stehen der Idee des Denkmalschutzes eigentlich konträr gegenüber, da ja gerade solche Objekte besonders schützenswert sind, in denen sich ein einstmals enger Zusammenhang von Mensch und Bauwerk mitteilt. Und gerade dieser Zusammenhang, dieses höchste Vermögen der Architektur, mitzuteilen, wie sich in der jeweiligen Gegenwart Raum und Bauten aufeinander bezogen haben, sich dadurch Räume ausprägten und ihnen als künftige historische Zeugnisse grosser Wert zuwächst, müsste als Motivation in der Gegenwart nicht gemindert, sondern aufgeschlossen werden, um, den denkmalpflegerischen Leitlinien folgend, sachgemässen Umgang mit Denkmalen zu erreichen.

Bisher wird dieser Aspekt der Handlungsmotivation als Generator für denkmalpflegerische Massnahmen auf die unspezifischen Akteure einer Allgemeinheit verlagert, jener Öffentlichkeit, als deren Vertreter sich die Denkmalbehörden verstehen. Auf diese Rolle als Vertreter gründet sich ihre Autorität als Amtsträger. Durch diese Strategie wird das Handeln der Denkmalpflege im Gegenüber zu Eigentümer/innen keineswegs plausibler, eher autoritärer und damit die Kluft zwischen Nutzer und Schützer grösser, was am Ende den sachlichen Umgang im Miteinander und mit dem Objekt zusätzlich erschwert.

Wie liesse sich eventuell dieses Dilemma auflösen? Zwei Wege stehen offen. A: Ein Weg auf methodischer Ebene, für den Fall, dass sich Denkmalpfleger/innen und Eigentümer/innen in ihren spezifischen Funktionen und Rollen nicht akzeptieren; B: ein anderer Weg auf inhaltlicher Ebene, wenn sich Denkmalpfleger/innen und Eigentümer/innen in Sach- und Fachfragen nicht einigen können.

A: Ein/e Denkmalpfleger/in moderiert zwischen Denkmalen und Eigentümern. Die Vorstellung geht davon aus, dass raumsoziologisch betrachtet Objekte und Subjekte gleichberechtigte Akteure sind und sich Räume, auch deren materielle Prägungen, aus der Anordnung von Objekten und Subjekten ergeben und sich als Ausdruck von Kommunikation interpretieren lassen. Das heisst Denkmale wären als „sprechende Architektur“ ebenfalls als aktiv Handelnde zu akzeptieren, als gleichberechtigte Kommunikationspartner in den Prozessen zu berücksichtigen.10 Dies würde bedeuten, dass Bauformen und Substanzen kommunikative Angebote darstellen, die grundsätzlich „sinnvoll“ sind. Dieser Sinn wird sichtbar, wenn wie gewohnt durch Interpretationen die Formen eng auf Subjekte/Akteure bezogen werden und somit über die „Wahrnehmung“ der Baubefunde und -qualitäten eine Beziehung entsteht.

Das heisst: Wenn unbewegliche Denkmale soziologisch als Akteure wirken sollen, dann wird ihre Rolle durch die Interaktion der gegenwärtig Handelnden bestimmt. Hierbei muss sich der/die Denkmalschützer/in über das eigene Rollenverhalten im Klaren sein und auch die Möglichkeiten seiner/ihrer Handlungsweisen kennen: So kann man sich entweder zwischen Denkmal und Eigentümer stellen und sich im Aktionismus gegenwärtiger Nutzerinteressen aufreiben lassen. Man kann sich auch auf die Seite der Denkmale schlagen, das Zwiegespräch mit dem Bauwerk durch wissenschaftliche Methoden und Fachsprache intensivieren, dadurch sich in einem bestimmten Kreis verständlich machen und Gehör verschaffen. Jedoch ist oftmals die Distanz zwischen Denkmalen und Nutzer/innen sehr gross, weil diese die Qualitäten nicht sehen und die Form- und Fachsprachen nicht kennen. Diesbezüglich hat der/die Denkmalschützer/in zu entscheiden, wie man als Vermittler/in auftritt.

Er/sie kann als „Sprachlehrer/in“ auftreten und die Kenntnis der Form- und Fachsprachen als Grundlage für jegliches Handeln mit Denkmalen einfordern und vermitteln. Zum einen erhöht diese Forderung des Erlernens dieser Fachsprache den Kommunikationsdruck. Zum anderen führt die zunehmende Entwicklung und Intensivierung der wissenschaftlichen Methoden zur stetigen Veränderung und (Ver-)Schärfung der Fachsprache. Jene, die des „Denkmalpflegerischen“ nicht mächtig sind, sind nicht in der Lage, diesen sprachlichen Nachteil innerhalb der kurzen Entscheidungsprozesse aufzuholen, um ein Gleichgewicht der Akteure zu erreichen. Die Sprache exkludiert beziehungsweise löst Druck aus. Innerhalb des sozialen Raumes „Denkmalpflege“ sind somit jene, denen das Sprachvermögen fehlt, kommunikativ benachteiligt, dadurch auch jene, die sich nicht mit Fachsprachen und Denkmalrhetorik beschäftigen möchten, eigentlich vom Sprachvermögen und der gesellschaftlichen Rolle der Denkmale abgeschnitten.

So sind die Denkmalschützer/innen (auf)gefordert, zu übersetzen. Sie müssen die Sprache der Bauten an alle weiteren Kommunikationspartner vermitteln. Bestenfalls treten sie an die Seite der denkmalpflegerisch Aussenstehenden, um aus deren Perspektive Wege zu erkennen und aufzuzeigen, um diese Menschen auf die Bauwerke zu beziehen und einen neuen Handlungszusammenhang herzustellen. Diese Strategie der Beziehungsbildung und der daran anknüpfenden Konfliktbewältigung kann in der denkmalpflegerischen Arbeit instrumentalisiert werden, um nicht die Objekte einem Zugriff durch Dritte zu entziehen, sondern noch enger auf diese zu beziehen, so dass bestenfalls jeder Verlust an Objektqualität auch als persönlicher Verlust empfunden werden würde.

Wie könnte dies funktionieren? Oftmals verfolgen Eigentümer/innen als Investoren ein marktwirtschaftliches Interesse mit der denkmalgeschützten Immobilie. Ihre vorgeformten Handlungen unterliegen streng geregelten Motivationen, wie Rendite, Marketing usw., mit eigenen raumsoziologischen Interaktionen und Prägungen. Das bedeutet, dass sie sich mit ihren eigenen Beweggründen über die Bedürfnisse der Denkmale als historische Zeugnisse stellen, die Bauten nicht als Partner, schon gar nicht als gleichberechtigte Kommunikationspartner akzeptieren. Sie erheben sich über die mit der Zeit gewachsenen immateriell-subjektiven Eigenheiten der Denkmale und unterwerfen und formen das Objekt nach ihrem gegenwärtigen Willen. Sie missachten dadurch die raumsoziologische Rolle der Denkmale in der Gesellschaft.

Um dieser Asymmetrie aus der Gegenrichtung wiederum etwas entgegenzusetzen, muss ebenfalls vermittelt und kommuniziert werden. So müssten Denkmalschützer/innen die Handlungsmuster der Nutzer/innen kennen, um deren Rollenverhalten produktiv in den sachlichen Umgang mit Denkmalen zu integrieren. Häufig helfen dabei Geschichte und Geschichten. Einerseits spannende Geschichten, die in verständlicher Weise die Aspekte der Denkmale zum Sprechen bringen, um mit ihrer substantiellen Beschaffenheit die Verläufe des Vergangen über die Gegenwart an die Zukunft zu binden; wobei vor allem das „Authentische“ als fesselndes Moment meist den narrativen Ansatzpunkt (nicht den fachspezifischen Fokus und damit Ziel- und Endpunkt) bilden müsste. Auf der anderen Seite Geschichten und Mythen, um die Bedürfnisse der Eigentümer/innen an das historisch beziehungsweise überzeitlich agierende Bauwerk zu binden. Um sich in einer Gesellschaft zu verorten, sind solche Geschichten notwendig; folgerichtig in einer Leistungsgesellschaft Erfolgsgeschichten. Dies bedeutet, dass auch das Handeln dieser Akteure kanonischen Narrativen und Vorstellungen folgt.

Hier wird beispielsweise angesetzt, wenn versucht wird, die Objekte, ihre Prägungen und Motive so zu beschreiben, dass sie sich auf solche Motivationen beziehen lassen – beziehungsweise umgekehrt. Es geht darum, auf gezielte, vielfache Weise Objekt und Subjekt sprachlich so miteinander zu verflechten, um über den substantiellen Wert als historische Quellen hinaus, sie zu einer Einheit mit den gegenwärtigen Akteur/innen zu verschmelzen, den Denkmalen auf diese Weise als vielschichtige Sinn- und Bedeutungsträger eine künftige materielle Unversehrtheit zu sichern. Diese Verschmelzung zu einer Einheit funktioniert am ehesten, wenn die Beziehungen nicht einseitig von den Denkmalen, ihren Werten und Begriffen ausgehend geknüpft werden, sondern sich auch von den Eigentümer/innen und deren Wertvorstellungen und Sprachvermögen aus entwickeln liessen.

Das kunstwissenschaftliche „Schreiben“ und „Beschreiben“ wäre dann eine geeignete Methode, um nicht nur die Qualitäten der Objekte aufzudecken, sondern insbesondere die Positionen von Objekten und Subjekten so herauszuarbeiten und jenen „Sinn“ dazwischen so darzustellen, dass eben die Relevanz und Rolle der Denkmale als Akteure in der Gesellschaft sichtbar werden, ein Handlungszusammenhang entsteht. Dabei wäre nicht zwingend von einer allgemeinen, universalen gesellschaftlichen Relevanz des Denkmalwertes basierend auf historischer Wahrheit und Quellenwert auszugehen, sondern von einer soziologisch kleinräumigeren Relevanz der Objekte als Träger subjektiver, individueller Bedürfnisse, meinethalben Geschichten, Empfindungen, auch Projektionen, die den Bauwerken dann als sprechende, kommunizierende Wahrnehmungsmöglichkeiten anhaften und sie zusätzlich als objektiv schützende Aura umgeben und damit bestenfalls unantastbarer machen.

Dies bedeutet am Ende nicht nur das Objekt, sondern die raumsoziologische Einheit von Objekt und Subjekt als wertvoll und schützenswert zu erachten. Dies würde eine Neujustierung insofern erfordern, da Denkmalschützer/innen die Eigentümer/innen positiv und produktiv in die Schutz- und Pflegemassnahmen hineinnehmen und hineindenken müssten; nicht nur als Verursacher einer Sachlage, sondern als integrale Handlungspartner/innen der zu schützenden Räume.

B: Ein andere Möglichkeit ist, wenn ein/e Vermittler/in zwischen Denkmalen, Denkmalpfleger/innen und Eigentümer/innen moderiert. Diese Vorstellung geht ebenfalls davon aus, dass raumsoziologisch betrachtet Objekte und Subjekte gleichberechtigte Akteure sind und sich Räume, auch deren materielle Prägungen, aus der Anordnung von Objekten und Subjekten ergeben. Diese lassen sich wiederum als Ausdruck von Kommunikation interpretieren. Das heisst Denkmale wären wiederum als „sprechende Zeugen“, als aktiv Handelnde und somit als gleichberechtigte Kommunikationspartner zu akzeptieren. Nur ist einmal mehr problematisch, dass Denkmale eben keine „selbst sprechenden Bauwerke“, sondern stumme Bedeutungsträger sind. Denkmalschützer/innen treten daher als Anwälte der Denkmale auf und bringen jene substantiellen Werte und deren historischen und immateriellen Inhalte zur Sprache. Sie übertragen die Rolle des Denkmals auf sich (beziehungsweise umgekehrt), verschmelzen mit diesem und werden Bestandteil des raumsoziologischen Objekt-Subjekt-Verhältnisses. Sie personalisieren und subjektivieren gewissermassen die Objekteigenschaften der Bauwerke durch sich selbst. Und sie verdrängen so die Eigentümer/innen aus der ihnen seitens des Eigentumsrechtes zustehenden raumsoziologischen Position.

Problem ist dabei, dass die Denkmalschützer innerhalb der kommunikativen Prozesse zwischen Eigentümern und Denkmalen Partei ergreifen, eine Position stärken und damit Teil und Auslöser von Spannungen sind. In dieser Position sind sie kaum in der Lage aus einer Aussenperspektive inhaltlich zwischen den Standpunkten zu vermitteln und zu schlichten. Am Ende ist dies ein Grund, der im Einzelfall den denkmalpflegerischen Berufsalltag zermürbend macht, weil man zwischen zwei unterschiedlichen raumsoziologischen Positionen hin- und hergerissen wird, letztlich keine eindeutige Position beziehen kann, da es nicht möglich ist, zugleich als Anwalt inhaltlich und als Schlichter methodisch aus einer Aussenperspektive zu agieren.

Dies bedeutet, dass neben dem faktischen Interesse, der methodischen und inhaltlichen Sicherheit im Umgang mit den Denkmalen ein ebenso fundiertes Vorgehen im Umgang mit den beteiligten Akteuren günstig wäre. Diesbezüglich sollten die Denkmalschützer/innen in Konfliktsituationen nicht nur dem Gespür nach, sondern bestenfalls auf klaren Methoden basierend die Rollen und Interaktionen der Beteiligten vor Augen stehen. Auf dieser Grundlage liesse sich entscheiden, welche Positionen man in den Prozessen selbst besetzen kann, welche Rolle man einnehmen muss, um die Kommunikation und damit die raumsoziologische Institutionalisierung so zu lenken, dass sich das Ziel erreichen lässt, bestimmten Objekten und Teilen jene Wertschätzung entgegenzubringen, die am Ende den nachhaltigen Erhalt sichern kann. An die Stelle von Konfrontation tritt bestenfalls Interaktion und Integration.

Bestenfalls müssten Sie über zuverlässige Verfahren verfügen, um schnellstmöglich die jeweiligen raumsoziologischen Positionen zu erkennen: Wer besetzt mit welchen Bedürfnissen bestimmte Positionen? Wie werden die bestimmbaren Positionen besetzt? Wie werden diese Positionen in der Kommunikation und Interaktion geformt, gefestigt und verteidigt? Welche Begriffe korrelieren mit welchen Motiven und Motivationen? Welche Begriffsmuster und Narrative korrelieren mit welchen Handlungsmustern? Welche Funktionen übernehmen materielle und/oder immaterielle Qualitäten der Denkmale in den methodischen Sachdebatten, in den medialen Strategien und/oder in den mythischen Sinnebenen, die letztlich zur Konstruktion, Verbalisierung und Vermarktung bestimmter Denkmalwerte beitragen?

Zweifellos wird es erfolgreiche Arbeit auch dann geben, wenn sich die denkmalpflegerische Arbeit besonders auf die Sachebene und wissenschaftliche Methodenebene bezieht. Sicher verbessert die intensive Methodenarbeit die inhaltliche Interaktion mit den Denkmalen – zweifellos einer der wichtigsten Sektoren denkmalpflegerischer Arbeit, doch im Gegenüber zu anderen beteiligten Akteuren verschärft sich möglicherweise dadurch die Position der Denkmalschützer/innen als „autoritäre Experten“. Aufgrund der zunehmenden Komplexität ist kaum zu erwarten, dass sich Laien umfänglich in die differenzierten methodischen Grundlagen und inhaltlichen Erkenntnisprozesse hineindenken, eher ist in unserer informationsdichten Umwelt mit einer geringeren Aufnahmebereitschaft zu rechnen. Angesichts der neuen Methoden und der mitunter hohen Bearbeitungs- und Dokumentationsintensität wird die Kommunikation als Aufgabe schwieriger.

Hier sind Denkmalschützer/innen als Vermittler bereits auf einem guten Weg, wenn sie die viel- und kleinteiligen Untersuchungs- und Forschungsergebnisse bündeln, diese auf Grundaspekte zurückführen und leicht verständlich darlegen. Dabei reicht es nicht, die objektrelevanten Aspekte zu publizieren und die Leser/innen in die historisch komplexen Kontexte einzuführen, sondern sie müssen im Gespräch zeitgemässe, einprägsame Narrative anbieten. Sie müssen nicht nur vergangene Handlungen aufdecken, sondern gegenwärtige Handlungsmuster herausstellen, Möglichkeiten der aktiven Teilhabe aufzeigen, den direkten Umgang fördern und anleiten. Über solche vorgeprägten Narrative und Handlungsmuster wären dann leicht verständliche Kommunikationsräume zu eröffnen, um allgemeinen Zugang und Teilhabe, letztlich im Denkmal „Repräsentation“ zu erreichen.

Jeder einzelne Beteiligte könnte über diese Repräsentation sein eigenes Handeln im Denkmal wiedererkennen, zum anderen würde dieses repräsentative Handeln des Einzelnen in der Gesellschaft sichtbar werden. Diese Sichtbarkeit wirkt unweigerlich als Multiplikator mit. In der Objekt-Subjekt-Einheit würde dieses denkmalpflegerische Mitwirken mit der Wirkung der Denkmale in eins fallen und dadurch den Menschen in der Gegenwart die Möglichkeit geben, ihr eigenes Handeln über die Gegenwart hinaus zu bewahren. Sie wären Beteiligte, die den spezifischen Denkmalwert in der Gegenwart konstituieren und ihn zugleich für die Zukunft stabilisieren.


1 Die Überlegungen entstanden im Nachgang einer Dresdner Tagung: Zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit? Denkmalpflegepraxis im baukulturellen Kontext, Tagung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, 06.–08.03.2013. Siehe gleichnamigen Tagungsband, hrsg. von Landeshauptstadt Dresden, Dresden 2013.

2 Zur Situation und dem damit bisweilen verbundenen „Substanzfetischismus“ siehe Bernhard Sterra „Einführung“, in: ebd., S. 6–8.

3 Siehe Anthony Giddens, Die Konstitution der Gesellschaft. Grundzüge einer Theorie der Strukturierung, Frankfurt a.M./New York: Campus 1988.

4 Siehe Martina Löw, Raumsoziologie, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2001.

5 Ebd., S. 263.

6 Zur Notwendigkeit des Rollenverständnisses der Denkmalpfleger/innen und ihrer Funktion als Prozess-Manager mit weiterführender Literatur siehe Hans-Rudolf Meier, „Denkmalpflegepraxis im baukulturellen Kontext – oder: Die ‚Fälscherzunft‘ zwischen ‚Lebenslüge‘, Wunsch und Wirklichkeit“, in: Zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit? Denkmalpflegepraxis im baukulturellen Kontext (siehe Anm. 1), S. 9–13.

7 Martina Löw (siehe Anm. 4), S. 158.

8 Ebd., S. 159.

9 Zur Korrelation materieller und immaterieller Werte siehe besonders Gabi Dolff-Bonekämper, „Gegenwartswerte. Für eine Erneuerung von Alois Riegls Denkmalwerttheorie“, in: DENKmalWERTE. Beiträge zur Theorie und Aktualität der Denkmalpflege, hrsg. von Hans-Rudolf Meier und Ingrid Scheurmann, Berlin/München: Deutscher Kunstverlag 2010, S. 27–40.

10 Zu Strukturen der Kommunikation siehe Stefan Bürger, „Denkmalpflege als Kommunikationsraum“, in: Zwischen Wunschtraum und Wirklichkeit? Denkmalpflegepraxis im baukulturellen Kontext (siehe Anm. 1), S. 34–44.